Amazon für die Energiewirtschaft

Engpässen und Lieferverzögerungen in der Ersatzteilbeschaffung

 

Um die exponentielle Verbreitung des Corona Virus einzudämmen, werden weltweit täglich neue Maßnahmen erlassen und verordnet. Aktuell beobachtet das Team von SPAROX die Ereignisse sehr genau, denn es könnte auch zu Engpässen und Lieferverzögerungen in der Ersatzteilbeschaffung kommen. Die Vision von SPAROX ist es, Ersatzteile und Anlagen im Energiesektor zu verbinden und somit Anlagenstillstände aufgrund fehlender Ersatzteile oder langer Lieferzeiten zu verhindern beziehungsweise zu reduzieren.

„Das Projekt wurde von Wien Energie im Rahmen der Innovation Challenge Sprint Edition 2018 ins Leben gerufen“, so Sonja Zahradnik, Projektleiterin Sparox, „der Name ist in Anlehnung an den englischen Begriff ,Spareparts’ entstanden, die Abku?rzung OX soll die Abkürzung Open Exchange darstellen.” Die Plattform wird von Wien Energie finanziert und betrieben, sie ist gemeinsam mit anderen Energieversorgern sowie Anlagenbetreibern aus dem deutschsprachigen Raum aufgebaut worden. Die Idee dahinter war es, ein Netzwerk zu gründen, um schneller zu Ersatzteilen zu kommen, das spart Zeit und Geld.

Das Alleinstellungsmerkmal ist der Austausch von Ersatzteilen nicht nur zwischen Lieferanten und Anlagen, sondern auch der innerhalb des Netzwerks - inklusive die daraus entstehenden Synergien zwischen den einzelnen Anlagen und Energieversorgungsunternehmen. Und so arbeitet das Netzwerk der Plattform: Wird ein Ersatzteil dringend benötigt, ist aber nicht auf der Plattform bereits vorhanden, kann einfach eine Anfrage an das Netzwerk gestellt werden. In weniger als fünf Stunden erhält man Ru?ckmeldungen von allen Sparox Partnern u?ber Verfu?gbarkeit und Preis des beno?tigten Teils. So kann eine schnelle Reaktion auf spontanen Bedarf sichergestellt werden. Das Netzwerk aber wächst stetig und besteht bereits aus u?ber 20 Partnern im D-A-CH Raum.

Wird dennoch kein passendes Teil gefunden, dann kann eine weitere innovative Dienstleistung in Anspruch genommen werden. Gewünschte Ersatzteile werden über die 3D Druck Technologie hergestellt. Dabei werden Ersatzteile und Prototypen aus Kunststoff, Kunstharz oder Metall gedruckt, wenn sie nicht mehr vorhanden sind oder optimiert werden sollen.

Bedient werden im Netzwerk der Plattform momentan Müllverbrennungsanlagen, Gas- und Stromnetze, künftig auch thermische Kraftwerke und Biomasse-Anlagen. Die verfügbare Menge kann sich sehen lassen. Mehr als 20.000 Ersatzteile wurden bereits hochgeladen und katalogisiert.

Über die Zukunft von SPAROX äußert sich Sonja Zahradnik selbstbewusst: „2030 werden wir uns nicht mehr auf den D-A-CH Raum beschränken, sondern global liefern, vielleicht auch nicht nur Ersatzteile für den Energiesektor, sondern Vieles mehr.“ Grenzen dafür soll es nicht geben, weder regional noch inhaltlich, denn: „Unser Ziel ist es, Amazon für Ersatzteile zu werden!“

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