CO2-Bepreisung als Rettungsanker für den Klimaschutz?

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hält eine Bepreisung von CO2 im Bereich Wärme und Verkehr für notwendig, um auch in diesen Bereichen signifikant CO2 zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen

Greta Thunberg und die globale Bewegung „Fridays for Future“ fordern von der Politik deutlich mehr Anstrengungen für den Klimaschutz. Über konkrete Wege wird seitdem noch stärker diskutiert. Nach Einschätzung des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wäre eine Bepreisung von CO2 im Bereich Wärme und Verkehr notwendig, um auch in diesen Bereichen signifikant CO2 zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Diese sollte allerdings nicht zu Lasten von einkommensschwachen Haushalten gehen. Auch die umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen könnten durch einen CO2-Preis unbeabsichtigt belastet werden. Die Verteilungswirkungen sind möglicherweise komplexer als es auf den ersten Blick scheint.

Der BDEW Kongress 2019 am 5. und 6 Juni 2019 in der STATION Berlin bietet hierzu weiterführende Denkanstöße. Unter der Überschrift „Mainstream-Talk oder Rettungsanker für den Klimaschutz?“ diskutiert eine der 16 Themensessions unter Moderation von Tilman Schwencke, BDEW, über die Auswirkungen einer CO2-Bepreisung. Zugesagt haben Dr. Gerhard Holtmeier, GASAG, Dr. Jörg Jasper, EnBW, Gerhard Ammon, Stadtwerke Fellbach, Stefan Gerwens, ADAC und Prof. Dr. Manuel Frondel, RWI.

In Bezug auf die eigenen CO2-Emissionen geht die Veranstaltung mit guten Beispiel voran: Der BDEW Kongress 2019 wird mit Unterstützung von TenneT emissionsneutral durchgeführt.

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bdew-kongress.de