Coronavirus: Wie geht es mit der Ausbildung nun weiter?

Kurzarbeit ist bei der ohnehin bereits meist geringen Ausbildungsvergütung existenzbedrohend

Betrieb und Berufsschule geschlossen, die ersten Länder verkünden die Verschiebung von Abschlussprüfungen und dann sind da auch noch die finanziellen und gesundheitlichen Ängste – der weitere Weg in der Ausbildung ist für viele Auszubildende derzeit ungewiss.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert: „Auszubildende müssen in Corona Krise geschützt werden.“ DGB-Vize von Hessen-Thüringen, Sandro Witt warnt davor, Ausbildungsverhältnisse zu nun vorzeitig aufzulösen. Jeder Betrieb müsse prüfen, welche Möglichkeiten im Sinne der Azubis genutzt werden können.

Kurzarbeit ist bei der ohnehin bereits meist geringen Ausbildungsvergütung existenzbedrohend. 60 oder 67 Prozent von durchschnittlich 939 Euro brutto reichen schlicht weg nicht aus. Wer ohnehin keine Zuschüsse erhält wird nicht umhin kommen Eltern oder Ämter um finanzielle Hilfe zu bitten.
Kurzarbeit ist für Auszubildende aber der allerletzte Ausweg, wenn es z.B. keine Möglichkeit gibt sie in einer anderen Abteilung unterzubringen. Ein besonderer Schutz besteht zudem auch. Selbst wenn der Betrieb in Kurzarbeit ist, muss sechs Wochen eine normale Vergütung erfolgen muss, erst danach darf reduziert werden.

Doch neben dem Verdienstausfall ist auch der Bildungsausfall ein Faktor der nicht unterschätz werden sollte. Kann die Ausbildung mit dem gleichen Wissen, schulisch sowie betrieblich abgeschlossen werden oder bittet sich vielleicht besser eine Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses an? Dies gilt es aktuell von Ausbildenden sowie Auszubildenden zu überprüfen.

Damit Ihre neuen, aber auch Ihre „alten“ Auszubildenden keine Wissenslücke erleiden und die Energiewirtschaft von A-Z kennenlernen und verstehen können, bietet die BDEW Akademie auch 2020 wieder die „Azubitage - Mit Energie in die Ausbildung“ an!
In drei Orten, zu drei Terminen werden Themen wie die dezentrale Erzeugung, die Integration von Erneuerbaren Energien und die Digitalisierung gemeinsam mit den Berufsstartern erörtert.
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