Doch kein Methodenwechsel: Änderungen für die Fernwärme aus GEG zurückgenommen

Offenbar gibt es mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) doch keinen Methodenwechsel bei den Primärenergiefaktoren für die Fernwärme aus KWK-Anlagen.

Offenbar gibt es mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) doch keinen Methodenwechsel bei den Primärenergiefaktoren für die Fernwärme aus KWK-Anlagen. Das haben die Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels (SPD) und Carsten Müller (CDU) bei einer Veranstaltung des VKU bestätigt. Die Bundesregierung hatte eigentlich den sofortigen Wechsel zur Carnot-Methode geplant, um den Energieaufwand zur Erzeugung von Fernwärme besser abbilden zu können. Stattdessen soll es nun Übergangsfristen geben. Es soll vorerst weiterhin die Strom-Gutschriftmethode gelten.

Kraftwerksbetreiber hatten den Schritt kritisiert, da sie eine massive Erhöhung des Primärenergiefaktors bei Fernwärme-Bestandsnetzen befürchten. Das hätte deutlich strengere Vorgaben für Neubauten mit Fernwärmeversorgung zur Folge gehabt und hätte die Fernwärme für die Bauherren damit unattraktiv gemacht.

Was ändert sich durch das GEG und durch andere Änderungen auf dem Wärmemarkt? Unsere Experten aus dem BMWi und der Branche geben Ihnen Antwort auf dem BDEW-Infotag „Wärmemarkt im Wandel“ am 26. Juni 2019 in Berlin.