Elektrisches Fahren bringt Flexibilität in das Stromnetz

Auf dem Kongress des Forum Netztechnik / Netzbetrieb geht es um die Netzintegration der E-Mobilität

Fahren mit dem Wind im Rücken und der Sonne im Tank – elektrische Autos gelten als modern und zukunftsweisend. Das Stromnetz wird damit auch zum Rückgrat für den Verkehrssektor. Innovativ ist dabei aber nicht nur das Auto, das CO2-frei von A nach B kommt, sondern vor allem die Möglichkeit, die Batterien als dezentrale Speicher für flukturierende Erzeugung aus erneuerbaren Energien zu nutzen.

Das bidirektionale Laden – also in zwei Richtungen – soll in Zukunft den Netzbetreibern zusätzliche Flexibilität eröffnen. Der Strom kann dann nicht nur aus dem Netz über die Ladesäule entnommen, sondern auch aus der Fahrzeugbatterie ins Stromnetz gespeist werden. Durch das Be- und Entladen unter netzdienlichen Aspekten wird die Stromnachfrage deutlich flexibler – ein zentrales Element für eine Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.

Auf dem Kongress des Forum Netztechnik / Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) am 4. und 5. Dezember 2019 in Nürnberg geht es um Erfahrungen und Empfehlungen zur Netzintegration der E-Mobilität. Erwartet werden dazu die Experten Manuel Roddelkopf, inno2grid, Dr. Ingo Diefenbach, Westnetz, Florian Regnery, VDE|FNN und Andrees Gentzsch, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Die Moderatorin des Fachforums Shary Reeves ist selbst begeisterte E-Auto-Fahrerin. Bekannt wurde sie insbesondere mit der TV-Sendung „Wissen macht Ah!“. Für den VDE|FNN hat sie das Thema humorvoll in einem Video erläutert.

Zum Programm und zur Anmeldung zum FNN-Kongress Netze 2019 geht es hier.