Entflechtung für den diskriminierungsfreien Wettbewerb

Gleichbehandlungsprogramme erfolgreich umsetzen!

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) verpflichtet vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen mit mehr als 100.000 angeschlossenen Kunden dazu, für einen diskriminierungsfreien Wettbewerb im Netzbereich zu sorgen.

Um sicherzustellen, dass Mitbewerbern ein diskriminierungsfreier Zugang zu den Versorgungsleitungen für Strom und Erdgas gewährt wird, obliegt es dem EVU, ein Gleichbehandlungsprogramm festzulegen. Das Programm beinhaltet verbindliche Maßnahmen zur diskriminierungsfreien Ausübung des Netzgeschäftes und einen Bericht über die getroffenen Maßnahmen des vergangenen Kalenderjahres.

Der Gleichbehandlungsbeauftragte des Unternehmens ist für die Einhaltung, Umsetzung und Dokumentation verantwortlich. Eine der Maßnahmen im Rahmen des Gleichbehandlungsprogramms ist die Weiterbildung des Beauftragten. Um den Einstieg für Gleichbehandlungsbeauftragte zu erleichtern und konkrete Antworten auf Fragen aus der Praxis zu geben, bietet die BDEW Akademie neuen Mitarbeitern in dieser Position eine Schulung an. Hier werden die Aufgaben im Detail erläutert und von erfahrenen Experten vermittelt: „Basics für Gleichbehandlungsbeauftragte“ am 19. Februar in Berlin.

Der anschließende Informationstag zum Thema behandelt das Grundsatzpapier der BNetzA "Daten als Wettbewerbs- und Wertschöpfungsfaktor in den Netzsektoren" und die daraus hervorgehenden Transparenzvorgaben für Netzbetreiber sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Entflechtung.