Kiel setzt auf den Ausbau der Elektromobilität

Auf Platz 4 der am höchst belasteten Städte

Die Stadt Kiel setzt auf den Ausbau der Elektromobilität um die hohe Stickoxid-Belastung zu verringern: Kiel ist immerhin auf Platz vier der am höchsten belasteten Städte. Für die Senkung ist ein kostengünstiger und zielgerichteter Ausbau der Ladeinfrastruktur nötig, was wiederum ein intelligentes und flexibles Stromnetz voraussetzt.
Durch unkoordiniertes Laden von Elektrofahrzeugen können schwankende Spannungen das derzeitige Netz belasten. Ein intelligentes Lastmanagement kann solche Leistungsschwankungen vorausschauend optimieren und damit der Belastung durch die ungewohnten Ladevorgänge entgegenwirken.
Für Professor Marco Liserre und sein Team vom Lehrstuhl für Leistungselektronik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) heißt die Antwort auf diese Herausforderung „KielFlex“. Ziel des von den Forschern koordinierten Projekts ist es, Kiel bis Ende 2020, fit zu machen für die elektrische Zukunft – mit weltweitem Vorbildcharakter. Das umfangreiche Projekt nutzt die ganze Stadt (u.a. mit dem Seehafen, der Verkehrsgesellschaft und den Stadtwerken) als Labor und soll 2020 in einem Quartier im Stadtzentrum erprobt werden.

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