Mit 450 Sachen durch die Republik

Bundesnetzagentur gibt Vergabe der Frequenzen an die 450connect GmbH bekannt

Das Ringen um die Neuvergabe der 450 MHz-Frequenzen hat am 9. März für die Energiewirtschaft ein wirklich gutes Ende gefunden. An diesem Tag hat die Bundesnetzagentur die Vergabe dieser Frequenzen an die 450connect GmbH bekanntgegeben. Hinter diesem Sieger steht ein breites Konsortium aus Energieversorgern, dass damit gemeinsam ein landesweites Funknetz aufbauen will. Die Besonderheit dieses Funknetzes wird sein, dass es passgenau auf die Anforderungen der Energiewirtschaft als Betreiber kritischer Infrastrukturen zugeschnitten ist.

Die Besonderheit dieses Netzes wird dabei die sogenannte „Schwarzfallfestigkeit“ sein. Also Kommunikation auch im Falle eines Blackouts und unmittelbar danach. In dieser Situation benötigt kritische Infrastruktur ein Kommunikationsnetz, das „sofort“ und „garantiert immer“ Nachrichten und Steuerbefehle überträgt. Während „sofort“, also die Priorisierung von Datenübertragung, auch in jedem anderen Kommunikationsnetz gegen Einwurf von Münzen zu haben ist, sieht es mit „garantiert immer“, der Kommunikation im Falle eines Schwarzfalles, im wahrsten Wortsinn düster aus. Ein Blackout macht heutige Kommunikationsnetzte sehr schnell unkommunikativ. Der große Vorteil des neuen 450 MHz-Netzes wird es sein, dass jeder Funkmast mit einer Notstromversorgung ausgestattet ist. Das garantiert ein Überleben während eines Blackouts. Und nach dem Blackout können alle Einspeiser und energiehungrigen Verbraucher Schritt für Schritt wieder ans Netz gehen.

Günstig für die Wirtschaftlichkeit dieses Funknetzes wird die physikalisch bedingt große Reichweite der Sender sein. Lange Wellen kommen eben weiter. Circa 1.200 Funkmasten sollen ausreichen, um ganz Deutschland abzudecken. Die bestehenden Mobilfunknetze höherer Frequenz benötigen fünfmal so viele Funkmasten.

Als Bonus sind die langen Funkwellen des 450 MHz-Netzes besonders gut geeignet, sich ihren Weg durch Erdreich, Beton und Kellerdecken zu den intelligenten Messsystemen zu bahnen und diese zuverlässig in das Kommunikationsnetz einzubinden. Damit wird dieses Funknetz ein entscheidender Baustein in der notwenigen Digitalisierung der Energienetze.

Die „richtige“ Kommunikation ist auch Thema auf dem nächsten FNN Fachkongresses ZMP 2021 vom 23. bis 24. Juni 2021und Gegenstand eines themenspezifischen Forums. Seien Sie online dabei und sichern Sie sich rechtzeitig Ihr Ticket auf:www.z-m-p.de

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