Neue Geschäftsmodelle durch Digitalisierung

Versorger müssen umdenken

Energieversorger (EVU) und Stadtwerke lassen insbesondere im Umgang mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) erhebliche Einnahmequellen liegen, wenn sie nicht im Zuge der Digitalisierung umdenken – so das Ergebnis der Accenture-Studie „New Energy Consumer Research“.

Das Ergebnis: Die Nachfrage ist da. Kunden von KMUs haben großes Interesse an neuen Angeboten und Produkten, die EVUs würden es aber versäumen digitale Angebote und die gewünschte Produktauswahl anzubieten. So gehen zum einen Neukunden verloren und auch Einsparpotenziale werden nicht erkannt. Auch im Privatkundengeschäft sei mit neuen digitalen Produkten und Lösungen noch mehr zu holen, so die Studie.

Jedes dritte Unternehmen (37 Prozent) wünscht sich Angebote, die bei der Optimierung des Energieverbrauchs helfen und Schnittstellen zu weiteren EVUs bieten. Ein weiteres Drittel (35 Prozent) wünscht sich sogar einen Full-Service-Energieanbieter mit einem Produktportfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette inklusive eines passenden Produkt- und Dienstleistungsangebots.

Wichtig ist vor allem die Individualisierung des Angebotes. So müssen die Dienstleistungen der EVUs die auf die Geschäftsbedürfnisse der KMUs angepasst sein (46 Prozent), eine nahtlose Customer Experience im Kontakt mit ihren Energieversorgern (43 Prozent) bieten und eine einfache Steuerung des eigenen Energieverbrauchs über digitale Tools ermöglichen (33 Prozent).

Für 94 Prozent der KMUs wäre es ein Grund, den aktuellen Energieversorger zu wechseln, wenn sich der aktuelle Anbieter nicht den modernen Bedürfnissen anpasst.

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