Smart Meter Rollout: Dritte Zertifizierung ist erfolgt

BDEW fordert rechtssichere BSI-Markterklärung

Das dritte Smart-Meter-Gateway hat ein Zertifikat auf Basis des Schutzprofils erhalten. Damit ist die gesetzlich geforderte Anzahl Smart-Meter-Gateways für den Rollout intelligenter Messsysteme zertifiziert. Der verpflichtende Einbau der Geräte beginnt mit der sogenannten Markterklärung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, die das BSI für Januar angekündigt hat. Der BDEW setzt sich für eine rechtssichere Markterklärung ein und unterstützt seine Mitgliedsunternehmen umfassend.

Das dritte Zertifikat hat im Dezember die EMH Metering, ein Unternehmen aus Gallin in Mecklenburg-Vorpommern für sein Gateway erhalten. Drei weitere Hersteller erwarten den Abschluss ihres Zertifizierungsverfahrens im Verlauf des nächsten Jahres.

Der BDEW hatte wiederholt auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des verzögerten Zertifizierungsprozesses hingewiesen und die umfangreichen Vorleistungen der Energieversorgungsunternehmen zur Vorbereitung des Rollouts betont.

BDEW setzt sich für rechtssichere Markterklärung ein

Der BDEW setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass mit der Markterklärung eine rechtssichere und eindeutige Grundlage für die Investitionen der Energieversorgungsunternehmen und die Einbauverpflichtung der grundzuständigen Messstellenbetreiber geschaffen wird (BDEW berichtete).

BSI-Markterklärung für Rolloutstart für Januar 2020 angekündigt

Nach § 30 Messstellenbetriebsgesetz müssen mindestens drei voneinander unabhängigeUnternehmen Smart-Meter-Gateways am Markt anbieten und das BSI eine entsprechende formale Feststellung eine so genannte Markterklärung treffen, die es auf Grundlage einer Marktanalyse für Anfang Januar angekündigt hat. Ohne Markterklärung kann der Smart-Meter-Rollout nicht starten. Der BDEW berichtete.

Einbaupflicht/Fristen

Ab Wirksamwerden der Markterklärung haben die grundzuständigen Messstellenbetreiber drei Jahre Zeit, um zehn Prozent der Pflichteinbauten, die laut Gesetz für die Ausstattung vorgesehen sind, abzuarbeiten. Innerhalb von insgesamt 8 Jahren müssen 95 Prozent der Zählpunkte ausgerüstet sein.

BDEW unterstützt seine Mitgliedsunternehmen

Der BDEW hat erfolgreich beim Bundeswirtschaftsministerium platzieren können, dass für die weitere Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes ein entsprechendes Projektmanagement aufgesetzt wird, um bspw. das wiederholte Auseinanderfallen der Zertifizierungsprozesse und der Entwicklung der Marktprozesse künftig zu vermeiden.

Zudem gilt es, die Umsetzung auf die wesentlichen Mehrwerte des Smart Meter Gateways zu fokussieren. Dazu zeichnet sich seitens des BMWi ab, dass der Schwerpunkt der weiteren Arbeiten auf der Umsetzung der anvisierten Steuerungsfunktion der SMGW liegen wird, was der BDEW ausdrücklich begrüßt.

Alle wichtigen Informationen wie das BDEW Positionspapier rund ums Thema finden Sie auf unserer Serviceseite zum Messstellenbetriebsgesetz.

Informieren Sie sich auch auf der Fachtagung Messwesen im Mai 2020 über das Thema. Nutzen Sie die Veranstaltung für den Austausch mit Behörden oder Branchenvertretern.

Quelle: bdew

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