Technische Anschlussregeln für die Niederspannung

Durch die Energiewende verändert sich die Art der Stromversorgung: Es werden deutlich mehr kleine Erneuerbare Energieanlagen an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, wodurch diese immer komplexer werden.

Durch die Energiewende verändert sich die Art der Stromversorgung: Es werden deutlich mehr kleine Erneuerbare Energieanlagen an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, wodurch diese immer komplexer werden. Im Unterschied zu den großen, konventionellen Kraftwerken, werden sie an das Nieder- und Mittelspannungsnetz angeschlossen. Die steigende Anzahl der Anlagen und die neuen Herausforderungen für alle Netzebenen machen bundesweit einheitliche Anforderungen an Kundenanlagen für einen sicheren Netzbetrieb notwendig. Diese müssen bei Planung, Errichtung und Anschluss von Niederspannungsanlagen beachtet werden. Daher werden durch den VDE|FNN die Technischen Anschlussregeln (TAR) vorausschauend erarbeitet.

Darin wird die Struktur des Normenwerks für den Anschluss von Anlagen an das Niederspannungsnetz und deren Betrieb neu geregelt. Zukünftig wird der technische Teil als bundeseinheitliches Vorschriftenwerk als VDE-Anwendungsregeln (TAR) festgelegt. Dazu kommen noch spezifische Technische Anschlussbedingungen (TAB) der einzelnen Netzbetreiber, die vor allem organisatorische Festlegungen beinhalten.

Über die Neuerungen bei diesen und anderen Normen und Vorschriften berichten an zwei Terminen erfahrene Referenten mit praxisorientierten Vorträgen bei der Veranstaltung: TAB und TAR Niederspannung – Regelwerke für den Anschluss an das Niederspannungsnetz am 3. bis 4. Juli 2019 in Düsseldorf und am 17. bis 18. September 2019 in Karlsruhe.