Wird SF6 in Schaltanlagen überflüssig?

Das Start-up nuventura hat Schaltanlagen entwickelt, in denen das klimaschädliche Isolationsgas SF6 nicht benötigt und durch die Luft ersetzt wird

Schwefelhexafluorid (SF6) ist ein synthetisches Gas und kommt in gasisolierten Schaltanlagen im Stromnetz zum Einsatz und dient als Schutzgas für die elektrischen Leiter. SF6 ist ein synthetisches Gas, das sich nicht natürlich abbaut und wesentlich schädlicher als CO2.

Das Start-up nuventura hat nun Schaltanlagen entwickelt, in denen das klimaschädliche Isolationsgas SF6 nicht benötigt und durch die Luft ersetzt wird.

Der Energiekonzeorn E.on beteiligt sich an nuventura und plant ein Pilotprojekt dem deutschen E.on-Netzbetreiber E.dis AG in einem Umspannwerk, an dessen Standort auch zu den Herausforderungen der Energiewende geforscht wird. Das Energiewendelabor soll ein Forum geschaffen werden, in dem bereits bestehende Energielösungen und zukünftige Herausforderungen der Energieversorgung aufgezeigt werden.

Alexander Montebaur, Vorstandsvorsitzender der E.dis AG sieht diese Kooperation als aktiven Beitrag zum Klimaschutz und ist froh, in nuventura ein Unternehmen gefunden zu haben, dass Schaltanlagen emmissionsfrei machen könnte.

Wie SF6-Alternativen eingesetzt werden können und welche alternativen Isoliergase es gibt, zeigt Ihnen ein Vortrag während der Fachtagung „Schaltanlagen und Netzstationen für die Energieverteilung“ vom 24. Bis 25. September 2019 in Mainz

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