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in Hannover

Informationstag
Entschädigungspraxis im Leitungsbau für Strom, Gas und Wasser

Um Verhandlungen zügig und rechtssicher zu führen, zeigen Ihnen Experten, welche Rechtsvorschriften Sie in Ihrer Argumentation verwenden sollten und wie Sie angemessene Entschädigungen ermitteln können.

Programmschwerpunkte

• Sicherung von Leitungs- und Wegerechten
• Entschädigungen: Rechtskonforme Ermittlung und praktische Tipps
• Streitpunkt Entschädigungshöhe: Worauf müssen Sie achten?
• Entschädigungspraxis für Rohrleitungs- und Kabeltrassen sowie Freileitungen und Maststandorte
• Wertermittlungsgrundsätze durch Sachverständige
• Erwartungen der BNetzA an die Netzbetreiber
• Enteignung als Ultima Ratio: Rechtliche Voraussetzungen

Hintergrund | Ziel

Die Höhe der Entschädigung für die Inanspruchnahme fremder Grundstücke zum Zwecke des Leitungsbaus steht naturgemäß im Interessengegensatz zwischen Grundstückseigentümer und Netzbetreiber. Mit der öffentlichen Diskussion über den notwendigen Leitungsausbau im Zuge der Energiewende hat die Frage nach der angemessenen Entschädigung neue Aktualität gewonnen. Die betroffenen Grundstückseigentümer hinterfragen zunehmend, ob die von der Netzwirtschaft nach den entschädigungsrechtlichen Grundsätzen angebotene Entschädigung angemessen ist oder nicht ein deutlich höherer Betrag gefordert werden könnte. Insbesondere stehen Forderungen nach regelmäßigen jährlichen Zahlungen im Raum. Die aktuelle Grundsatzdiskussion zur angemessenen Entschädigung betrifft die Netzbetreiber der Strom-, Gas- und Wasserwirtschaft gleichermaßen und wirkt sich vom Höchstspannungsnetz bis auf die örtlichen Verteilnetze aus. Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Überblick zu den einschlägigen Rechtsgrundlagen und der gängigen Entschädigungspraxis in der Energie- und Wasserwirtschaft. Den Teilnehmern soll ein Orientierungsrahmen für die Ermittlung einer angemessenen Entschädigung gegeben werden, um bei den Verhandlungen von Leitungs- und Wegerechten gegenüber den Grundstückseigentümern rechtssicher und praxisorientiert argumentieren zu können.

Zielgruppe

Geschäftsführer sowie Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Technik, Recht, Liegenschaften und Netzdienste sowie Rechtsanwälte, die sich mit leitungs- und wegerechtlichen Fragestellungen beschäftigen.

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Projektkoordinatorin
Denise Ahrendt
0 30 / 28 44 94-214
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